DSL-Anbieter im Vergleich

Welcher Internetanbieter ist der günstigste und schnellste? Für jeden bundesweit verfügbaren Anbieter stehen hier zwei Eckpunkte: sein günstigster Tarif und sein schnellster.

Die Anbieter im Überblick

Aufgenommen sind Anbieter, die in mindestens 70 % der 4.090 ausgewerteten Orte verfügbar sind. Regionalanbieter stehen deshalb nicht hier, sondern auf der Seite des jeweiligen Ortes. Der Monatspreis ist der Einstiegspreis; daneben steht, was der Tarif über die volle Laufzeit im Schnitt kostet.

Telekom

in 100 % der Orte verfügbar · 9 Tarife im Angebot

Günstigster Tarif

MagentaZuhause S Telefonflat

16 MBit/s ↑ 2,4 MBit/s DSL

Preis
9,95 € mtl.
Ø über 24 Monate
35,33 € mtl.
Anschlusspreis
entfällt
Laufzeit
24 Monate
Zum Angebot von Telekom: MagentaZuhause S

Schnellster Tarif

Glasfaser 1000 Telefonflat

1.000 MBit/s ↑ 500 MBit/s Glasfaser

Preis
9,95 € mtl.
Ø über 24 Monate
63,32 € mtl.
Anschlusspreis
69,95 €
Laufzeit
24 Monate
Zum Angebot von Telekom: Glasfaser 1000

Vodafone

in 100 % der Orte verfügbar · 7 Tarife im Angebot

1&1

in 96 % der Orte verfügbar · 8 Tarife im Angebot

Günstigster Tarif

DSL 16 Telefonflat

16 MBit/s ↑ 1 MBit/s DSL

Preis
34,99 € mtl.
Ø über 24 Monate
34,99 € mtl.
Anschlusspreis
49,95 €
Laufzeit
24 Monate
Zum Angebot von 1&1: DSL 16

Schnellster Tarif

Glasfaser 1000 Telefonflat

1.000 MBit/s ↑ 500 MBit/s Glasfaser

Preis
69,99 € mtl.
Ø über 24 Monate
69,99 € mtl.
Anschlusspreis
49,95 €
Laufzeit
24 Monate
Zum Angebot von 1&1: Glasfaser 1000

o2

in 90 % der Orte verfügbar · 6 Tarife im Angebot

Günstigster Tarif

o2 Home S (DSL) Telefonflat

50 MBit/s ↑ 20 MBit/s DSL

Preis
14,99 € mtl.
Ø über 24 Monate
24,99 € mtl.
Anschlusspreis
9,99 €
Laufzeit
24 Monate
Zum Angebot von o2: o2 Home S (DSL)

Schnellster Tarif

o2 Home XXL (Kabel) Telefonflat

1.000 MBit/s ↑ 75 MBit/s Kabel

Preis
39,99 € mtl.
Ø über 24 Monate
49,99 € mtl.
Anschlusspreis
9,99 €
Laufzeit
24 Monate
Zum Angebot von o2: o2 Home XXL (Kabel)

Vodafone Kabel

in 78 % der Orte verfügbar · 5 Tarife im Angebot

eazy

in 72 % der Orte verfügbar · 2 Tarife im Angebot

Günstigster Tarif

eazy50

50 MBit/s ↑ 25 MBit/s Kabel

Preis
18,99 € mtl.
Ø über 24 Monate
18,99 € mtl.
Anschlusspreis
entfällt
Laufzeit
24 Monate
Zum Angebot von eazy: eazy50

Schnellster Tarif

eazy200

200 MBit/s ↑ 50 MBit/s Kabel

Preis
26,99 € mtl.
Ø über 24 Monate
26,99 € mtl.
Anschlusspreis
entfällt
Laufzeit
24 Monate
Zum Angebot von eazy: eazy200

Tarifstand 28.8.2026, Verfügbarkeit aus dem Breitbandatlas des Bundes. Alle Angaben ohne Gewähr. Die Links zu den Anbietern sind Werbelinks.

Worauf es bei der Anbieterwahl ankommt

Dieser DSL-Vergleich gibt einen Überblick, welcher Anbieter welche Geschwindigkeiten liefert, was sie kosten und ob eine Telefon-Flatrate im Preis steckt. Zum Angebot des jeweiligen Anbieters kommt ihr über den Knopf an der Tarifkarte.

Bitte beachtet, dass längst nicht jeder Anbieter überall liefert. Ein Verfügbarkeitscheck beim Anbieter eurer Wahl lohnt sich deshalb immer. Sortiert nach Orten und Gesamtkosten gibt es weitere Infos bei internetanbieter.com oder www.internetanbieter.net; welche Anbieter an einem bestimmten Ort tatsächlich liefern, steht in unserem Internetanbieter-Verzeichnis.

Einen neuen Anbieter braucht man auch dann, wenn man mit dem alten zufrieden ist — beim Umzug etwa, wenn er in der neuen Wohnung nicht liefert.

Bei Internetanbieter.de vergleichen

Woher die Tarife kommen

Die Tarife der Anbieter werden zur Verfügung gestellt von Internetanbieter.de, dem Tarif-Vergleich der bekanntesten Internetanbieter Deutschlands. Dort gibt es zusätzlich regelmäßige News und eine Übersicht über aktuelle DSL-, Kabel- und Glasfasertarife. Nicht jeder Tarif jedes Anbieters ist oben aufgelistet — aus Gründen der Übersichtlichkeit stehen je Anbieter nur zwei, der günstigste und der schnellste. Für das Preisniveau reicht das.

Warum gibt es nicht alle Anbieter überall?

Bundesweit anbieten können nur wenige: Telekom, Vodafone, 1&1, o2 und eine Handvoll Reseller, die auf deren Leitungen aufsetzen. Daneben gibt es eine große Zahl regionaler Anbieter — häufig die ansässigen Stadtwerke, dazu spezialisierte Netzbetreiber, die in ihrem Gebiet oft die schnellsten Anschlüsse haben, weil sie selbst Glasfaser verlegen.

Im Kabelnetz hat sich die alte Aufteilung erledigt: Kabel Deutschland, Unitymedia und Kabel BW gehören heute zu Vodafone und treten unter dessen Namen auf, aus Tele Columbus ist PŸUR geworden. Wer im Kabelnetz wohnt, hat damit in der Regel genau einen Kabelanbieter zur Auswahl — dafür sind dort hohe Geschwindigkeiten bis 1.000 MBit/s zu günstigen Preisen möglich. Die Telefongespräche laufen, wie inzwischen überall, über IP-Telefonie.

Kabelfernsehen zahlt jetzt jeder selbst

Für Mieter hat sich beim Kabelfernsehen etwas geändert: Seit dem 1. Juli 2024 darf der Vermieter den TV-Anschluss nicht mehr über die Nebenkosten umlegen. Wer weiter fernsehen will, schließt selbst einen Vertrag ab — beim Kabelanbieter, über einen der TV-Dienste im Internet oder über Satellit.

Für viele Haushalte ist das der Anlass, den ganzen Anschluss neu zu rechnen: Wer Internet und Fernsehen ohnehin beim selben Anbieter bündelt, fährt oft günstiger als mit zwei Verträgen. Infos zum Kabelfernsehen gibt es bei kabelfernsehen.info.

Telefonflat inklusive?

Diese Frage stellt sich kaum noch: Eine Flatrate ins deutsche Festnetz gehört heute bei fast jedem Tarif dazu, sie steht an der Tarifkarte oben ausgewiesen. Aufpreis kostet, was darüber hinausgeht — Gespräche in die Mobilfunknetze oder ins Ausland. Wer viel dorthin telefoniert, sollte diese Flatrates in den Preis einrechnen, sonst wird der günstige Tarif teuer.

Internetanbieter: Preise und Kosten

Bitte beachtet auch, dass zu den angegebenen monatlichen Preisen noch einmalige Zahlungen zu Beginn des Vertrages kommen können: Gebühren für den Anschluss, für die Bereitstellung des Routers oder Versandkosten. Der Router muss übrigens nicht der des Anbieters sein — seit 2016 gilt die freie Endgerätewahl, ein eigenes Gerät spart die monatliche Miete.

Fast alle Anbieter locken mit einem Aktionspreis für die ersten Monate. Was der Tarif wirklich kostet, zeigt erst der Durchschnitt über die volle Laufzeit; er steht an jeder Tarifkarte neben dem Monatspreis.

Mindestlaufzeit und Kündigung

Hier hat sich die Lage zugunsten der Kunden gedreht. Seit Dezember 2021 verlängert sich ein Vertrag nach Ablauf der Mindestlaufzeit nicht mehr um ein ganzes Jahr, sondern läuft monatlich weiter und ist mit einem Monat Frist kündbar.

Wer dauerhaft deutlich weniger Bandbreite bekommt als im Vertrag steht, darf außerdem den Preis mindern oder außerordentlich kündigen — nachweisen lässt sich das mit dem Messverfahren der Bundesnetzagentur.

Tarife ohne Mindestlaufzeit bleiben trotzdem teurer: Wer sich bindet, bekommt in der Regel die günstigere Grundgebühr, eine geringere Anschlussgebühr oder die Hardware dazu.

Zusätze, wie z. B. Sicherheitspakete

Server mit Schutzschild und Vorhängeschloss

Viele Internetanbieter bieten gegen eine monatliche Gebühr ein sogenanntes Sicherheitspaket an — meist ein Virenschutzprogramm mit einem Zusatz für Passwörter oder Kinderschutz. Was genau enthalten ist, verraten die Anbieter selten deutlich; oft ist es eine Lizenz, die es einzeln nicht teurer gibt.

Bei vielen Anbietern ist es gängige Praxis, diese Pakete die ersten Monate gratis anzubieten und danach stillschweigend abzurechnen. Wer den Dienst nicht weiter nutzen will, sollte sich das Ende des Gratiszeitraums notieren und rechtzeitig kündigen.

Guter Service ist wichtig

Das Wort Service, umringt von Kundendienst, Hilfe, Anleitung und Support

Bedenkt bei der Auswahl nicht nur den Preis, sondern auch den Service. Besonders technisch wenig versierte Kunden haben mit der Einrichtung des Routers ihre Mühe, und wenn die Leitung ausfällt, zählt, wie schnell jemand ans Telefon geht. Wer den günstigsten Anbieter sucht, muss damit rechnen, dass die Hotline länger braucht — kostenpflichtig ist sie heute allerdings kaum noch. Bleibt der Anschluss ganz aus, gibt es seit der TKG-Novelle einen Anspruch auf Entschädigung: für jeden Tag, an dem eine gemeldete Störung nicht behoben wird, und für versäumte Termine bei der Bereitstellung.

Internet-Tarife mit TV

Fernsehen über die Internetleitung ist längst nicht mehr den Kabelanbietern vorbehalten. Das TV-Angebot der Telekom heißt heute MagentaTV, das von Vodafone GigaTV; dazu kommen Dienste, die unabhängig vom Anschluss funktionieren. Einen eigenen Receiver braucht es dafür in der Regel nicht mehr: Die Sender laufen über eine App auf dem Fernseher, dem Stick oder dem Tablet. Vorhandene DVB-C- oder DVB-S-Receiver lassen sich weiter parallel nutzen.

2play, 3play usw.: Kombiangebote

Internet, Telefon und Fernsehen aus einer Hand: Solche Kombi-Pakete haben Kabel- wie DSL-Anbieter im Programm, und im Paket ist der Aufpreis für das TV-Angebot meist kleiner als einzeln gebucht. Der Haken ist derselbe wie bei jedem Bündel — gekündigt wird nur im Ganzen, und der Wechsel des einen Teils hängt am anderen.

Internet via Glasfaser

Reine Glasfaseranschlüsse bis in die Wohnung (FTTH – Fibre to the home) waren hierzulande lange die Ausnahme; das hat sich in den letzten Jahren spürbar geändert. Wo gebaut ist, sind 1.000 MBit/s und mehr üblich, und anders als bei DSL oder Kabel ist der Upload nicht mehr ein Bruchteil des Downloads — für Videokonferenzen und Datensicherungen der eigentliche Gewinn. Ob an eurer Adresse gebaut wurde, sagt nur die Verfügbarkeitsprüfung; Anhaltspunkte je Ort gibt unser Verzeichnis.

5G und LTE: schnelles Internet via Funk

Ist bei euch kein vernünftiges DSL möglich und liegt weder Kabel noch Glasfaser, kommt Internet über Mobilfunk in Frage. Aus dem einst neuen LTE-Standard ist inzwischen 5G geworden, und die Anbieter verkaufen dafür eigene Router für zu Hause.

  • Vorteil: Breitband-Internet auch dort, wo keine Leitung hinreicht
  • Nachteil: höhere Monatsgebühren, und die Geschwindigkeit hängt an der Funkzelle — abends, wenn alle im Netz sind, merkt man das

Vor dem Abschluss lohnt der Blick in die Netzabdeckungskarte des Anbieters: Der Ausbau geht weiter, aber er ist nicht überall gleich weit.

Spart noch mehr Geld: vergleicht auch euren Stromanbieter bei www.stromberater.de — auch dort ist der Grundversorgertarif selten der günstigste.

Häufige Fragen

Welcher Internetanbieter ist der günstigste?

Über die volle Laufzeit gerechnet ist das derzeit eazy mit dem Tarif „eazy50“: 18,99 € im Monat im Schnitt über 24 Monate, bei 50 MBit/s.

Welcher Anbieter hat die schnellste Leitung?

Der schnellste bundesweit verfügbare Tarif in dieser Übersicht kommt von Telekom und liefert 1.000 MBit/s im Download. Solche Geschwindigkeiten setzen allerdings einen Glasfaser- oder Kabelanschluss voraus, den es nicht an jeder Adresse gibt.

Wie finde ich heraus, welche Anbieter es an meiner Adresse gibt?

Sicher weiß das nur die Verfügbarkeitsprüfung des jeweiligen Anbieters, die nach Straße und Hausnummer fragt. Einen Überblick, welche Anbieter in einem Ort überhaupt liefern und wie weit DSL, Kabel und Glasfaser dort reichen, gibt unser Internetanbieter-Verzeichnis.

Ist eine Telefon-Flatrate im Preis enthalten?

In fast allen Tarifen ist eine Flatrate ins deutsche Festnetz enthalten; an den Tarifkarten oben steht sie ausgewiesen. Aufpreis kosten in der Regel nur Gespräche in die Mobilfunknetze und ins Ausland.

Wie lange bin ich an den Vertrag gebunden?

Üblich sind 24 Monate Mindestlaufzeit, manche Anbieter haben auch Tarife ohne Bindung. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag seit Dezember 2021 nicht mehr um ein ganzes Jahr: Er läuft monatlich weiter und ist mit einem Monat Frist kündbar.

Welche Kosten kommen zum Monatspreis dazu?

Meist ein einmaliger Anschlusspreis, je nach Anbieter dazu Versandkosten oder eine monatliche Miete für den Router. Den Anschlusspreis nennt jede Tarifkarte oben. Der Router muss nicht der des Anbieters sein — seit 2016 gilt die freie Endgerätewahl.

Was kann ich tun, wenn die versprochene Geschwindigkeit nicht ankommt?

Wer dauerhaft deutlich weniger Bandbreite bekommt, als im Vertrag steht, darf den Preis mindern oder außerordentlich kündigen. Nachweisen lässt sich das mit dem Messverfahren der Bundesnetzagentur, das dafür ein Protokoll erzeugt.

Muss ich Kabelfernsehen jetzt selbst bezahlen?

Ja, wenn du es weiter nutzen willst. Seit dem 1. Juli 2024 darf der Vermieter den Kabelanschluss nicht mehr über die Nebenkosten abrechnen. Der Vertrag läuft seither direkt zwischen Haushalt und Anbieter — alternativ über einen TV-Dienst im Internet oder über Satellit.

Sind die Preise in diesem Vergleich aktuell?

Die Tarife werden täglich neu eingelesen; das Datum des letzten Stands steht unter den Karten. Aktionen können trotzdem kurzfristig auslaufen — verbindlich ist immer der Preis beim Anbieter selbst.